Mit ‘Wortsalat’ getaggte Beiträge

… der einhundertvierundachtzigste Tag?

Veröffentlicht: 16. Januar 2012 in Privat
Schlagwörter:, ,

Er neigt sich langsam dem Ende entgegen.

Geisterstunde. Dingdong!

Und schon ist er angebrochen: Tag 185.

Der einhundertvierundachtzigste Tag seit wann denn? Seit dem 16.07.2011 und damit seit meinem letzten Beitrag in diesem Blog. Herrje, da ist die Quiltoma ja bedeutend produktiver gewesen. Was schreib ich da? Während sich auf ihren Seiten Prosa, Lyrik, Epik und Dramatik ein reges Stelldichein geben und sie ihre Gedanken beim ironischen, humoristischen oder moralischen Schopfe packt, sie auf ihre Tauglichkeit prüft und sich denkt „Dich stell ich ein“, ist auf den „Was macht eigentlich …?“-Seiten mittlerweile die digitale Spinne vor Langeweile in ihre Einsen und Nullen zerfallen. Ein Häufchen Staub auf dem letzten Fragezeichen vom 16.07.2011.

Doch nun heißt es: Schluss damit!

Mein kleines Blog-Projekt hier war zwar nie ersonnen, um regelmäßig neue Inhalte zu produzieren. Doch eine gewisse Regelmäßigkeit sollte durchaus nicht schaden. Zumindest in Maßen.

Und so hat sich das junge Hirn angestrengt und dies Blog begutachtet. Neu vermessen, kartiert, notiert, sich mit Melissentee sediert, und kam zum Schluss: Etwas Neues muss her. Und die eine oder andere Neuerung wird auch kommen, schon bald. Neben den üblichen Texten, die hier bisher entstanden sind, erscheinen drei Rubriken. Was macht eigentlich …

… die Provokation des Monats*? Wie dröge stets immer auf Korrektheit zu pochen. Woran kann man sich dann noch reiben (außer vielleicht an der grausamen Unkorrektheit der Welt, sei’s drum)? Diskussionen müssen her, Polarisierungen aufgeladen und Gemüter erhitzt werden!

… der Lesetip der Woche*? So viel gibt es zu lesen, wie soll man da den Überblick behalten? Vielleicht hilft ja diese Rubrik, um neue Quellen des Lesevergnügens aufzutun.

… der Wortsalat der Woche*? Wer mit mir gemeinsam die Seminarbänke im Studium gedrückt hat, der wird es wissen. Was steht am Anfang einer jeden sozialwissenschaftlichen Untersuchung? Richtig, die semantische Analyse! Was wäre doch die Welt des erdachten und publizierten Wortes für ein schöner Ort, wenn doch jeder einfach nur ein klein wenig mehr Fingerspitzengefühl für den Sinn und Unsinn richtiger Semantik hätte. Aber wie schön, dass dem nicht so ist, denn sonst wäre ein Ereifern darüber ja leider unmöglich.

Und bei so viel Freude auf so viel Neues, habe ich doch fast den Blick auf die Uhr vergessen. Ehe ich Titel und einleitende Sätze einer Änderung unterwerfen muss, publiziere ich diesen Artikel lieber und wünsche in den nächsten Wochen und Monaten ein hoffentlich vergnügtes Lesen.

________________________

* wie gesagt: Regelmäßigkeit muss auch in Maßen praktiziert werden.

Advertisements